US Tour 2014

Vorwort

2014 soll's also wieder soweit sein - USA. Diesmal bin ich nicht allein unterwegs, nein mein Bruder wird mich begleiten. Der war ja zusammen mit mir und unserem Cousin Steffen auch 2008 schon mal drüben. Wird 'n cooler Männertrip, glaub ich. Für mich ist es ja schon das dritte mal und es ist anders, ein ganz kleines bissl wie nach Hause kommen - irgendwie. Ist ja nicht wie Urlaub in Antalia oder Dubai, wir haben ja auch Familie dort und klar besuchen wir sie. Als der Plan immer mehr Gestalt annahm und ich auch im Freundes- und Kollegenkreis drüber erzählte, kam immer wieder die Frage: Und schreibst du wieder ein Reisetagebuch? Es hat den Leuten also 2011 gefallen, klar dann mach ich das - ich schreib ja sehr gern. Nur will ich diesmal viel weiter vorn anfangen und auch die Reisevorbereitungen beschreiben - vielleicht ist das ja für den einen oder anderen auch recht interessant.

Aber wo soll's 2014 überhaupt hingehen? Klar, Saratoga im Silicon Valley ist fix. Dort und in San José lebt ein Teil unserer Familie, die der Bruder meiner Uroma "gegründet" hat. Der ist um die 1920er mit einem Frachtsegler in San Francisco gelandet und geblieben. Um dieses Familiendate vom 11.-14. September muss ich also unsere Rundreise bauen. Las Vegas ist ein muß und soll diesmal unser Start und Endpunkt sein. Die Condor fliegt 2x die Woche von Frankfurt nonstop ins Spielerparadies - das würde passen. Mein Bruder wohnt in Wiesbaden, da ist die Anreise zum Flughafen Frankfurt recht einfach. Also soll es am 2. September losgehen. Dann einige Tage in Vegas und über San Diego und Los Angeles nach Saratoga. Ja, wieder die legendäre Küstenstraße - diesmal vom südlichsten Zipfel Californiens über den Highway 1 ins Silicon Valley. Dann einige Tage bei der Familie verbringen, einen Abstecher nach San Francisco und ins Valley, wieder zurück nach Vegas und am 16. September geht's wieder Heim. So also der grobe Plan.

02.04.2014

Heute ist es also passiert - ich hab unsere Flüge und die ersten fünf Hotelnächte gebucht.

Am 02.09.2014, 11:30 Uhr gehts mit der Condor ab Frankfurt nach Las Vegas. Ein Direktflug - wie schön - die Umsteigerei würde einfach nur nerven und Zeit fressen. In Vegas werden wir im ARIA Resort & Casino einchecken - die Nummer 2 in Vegas so sagt man in Hotelkreisen. Für die Nr. 1, das Wynn, ist unser Budget nicht gemacht. Oder besser, wir wollen das Geld nicht für's Hotel raushauen. Zurück gehts dann am 16.09.2014 von Las Vegas nach Frankfurt - wieder nonstop mit Condor. Dazwischen wird es wieder einen wunderschönen Roadtrip auf dem Hwy1 geben. Geplante Stationen: San Diego, Los Angeles, das Solicon Valley und San Francisco.

26.04.2014

So, nun sind auch die Hotels für die Tour über den Highway 1 gebucht - HRS sei dank. In San Diego pennen wir im "Comfort Inn Gaslamp Convention Center". Da ist die Kneipenmeile gut zu Fuß zu erreichen - wir sind quasi mittendrin. Das "Comfort Inn in den Woodlands" wird unser Quartier in L.A. sein. Hier hab ich schon vor drei Jahren Station und gute Erfahrungen gemacht. Die nächsten Tage übernachten wir dann bei der Verwandschaft im Silicon Valley. Die letzten Tage verbringen wir dann im "The Orleans" in Vegas - das Haus ist ein guter Kompromiss zwischen Preis, Leistung und Bewertungen. Die Übernachtungen hab ich mir von HRS extra nochmal bestätigen lassen. Mir ist es nämlich schon mal passiert, dass ich über HRS gebucht hatte aber der Hotelbetrieb nix wusste. Sowas soll mir in den USA nicht passieren. Die "Betten" sind also im Sack!

03.05.2014
Der nächste Schritt ist getan - habe heute unseren Mietwagen gebucht und auch schon bezahlt. Nicht bei einem klassischen Vermieter wie sonst, auch nicht beim ADAC wie beim ersten Mal in der USA. Hab mal das Portal "mietwagen-billiger.de" probiert. Die Benutzung ist einfach und nach 5 Minuten war alles erledigt. Da es ja eine Männertour auf dem Highway 1 wird, hab ich auch ein Männerauto reserviert - ein Ford Mustang Cabrio soll's 2014 sein. Und 480€ für 14 Tage inkl. freier Kilometer respektive Meilen find ich okay. Da bekommste das Ding bei uns nicht mal übers Wochenende und darfst nur 300 Kilometer fahren. Thema Auto also auch erledigt.
05.06.2014
Einige wissen es vielleicht - vor der Einreise in die USA muss man einen sogenannten ESTA-Antrag stellen. Dafür gibt es eine sehr leicht verständliche Webseite. Die Reisegenehmigung wird in der Regel, so war es zumindest eben bei mir, sofort nach Zahlung der Antragsgebühr von 14$ erteilt. Ein weiterer kleiner Schritt ist also getan, ich habe eine Reisegenehmigung für die Vereinigten Staaten. Man sollte aber wissen, dass der Beamte bei der Einreise das letzte Wort hat.

13.06.2014

Auch der zweite ESTA-Antrag für meinen Bruder wurde promt genehmigt. Im Übrigen muss der Antragsteller und der Inhaber der Kreditkarte für die Bazahlung der ESTA-Genehmigung nicht die gleiche Person sein. Ja, jetzt heist es nur noch warten - am 02. September um 11:30 Uhr gehts dann ab Frankfurt los.

29.08.2014

Morgen geht's also los - erstmal zu meinem Bruder nach Wiesbaden. Hab gerade nochmal den ganzen Papierkram - Reiseunterlagen, ESTA, Mietwagen, Hotelreservierungen usw. durchgesehen. Und nur gut, hatte die Ticketnummern für die Flüge noch garnicht ausgedruckt. Erledigt! Von meinem Mietwagenvermittler hab ich heut eine Mail mit den Mietbedingungen und gebuchten Versicherungen in englischer Sprache bekommen. Da weiß Alamo dann auch das sie mir keine Versicherung mehr zu verticken brauchen - machen die leider gerne. Bissl Respekt hab ich im Moment vor dem Vulkan in Island. Der kann sich ruhig noch ein wenig zurückhalten - Lava wäre ja okay aber Aschewolken können wir im Moment so garnich gebrauchen - Daumen drücken, dat wird schon passen. Jetzt also nur noch Klamotten und was man sonst noch so braucht zusammenpacken - dann kann's losgehen. Freu mich auf 37Grad, unsern Mustang und Vegas...

P02.09.2014

Warten - und wie ein nordamerikanisches Land zu seinem Namen kommt
Heut geht's los, nach Amerika. Also ist 6:30 Uhr die Nacht zu Ende und es heißt herrichten und ab zum Bus. Wiesbadens Nähe zum Frankfurter Flughafen und die Tatsache das wir unser Koffer schon gestern Abend bei Condor abgegeben haben, bescheren uns eine entspannte Fahrt zum Airport. Bissl beunruhigt hat uns der Bahnstreik aber kein Ding, Bus und Bahn sind heute wieder pünktlich. Am Flughafen kurz gefrühstückt und dann geht's ab zu unserem Gate - soll irgendwo im Abschnitt "C" sein aber genau wird das erst kurzfristig bekannt gegeben - so ist das auf großen Airports öfters mal. Wir beobachten aber erstaunliches: Am Gate C4 bildet sich nach und nach eine Warteschlange obwohl an den Monitoren nix angezeigt wird - wir bleiben mal in der Nähe. Ach und tatsächlich, als die Wartegemeinschaft schon eine beträchtliche Länge erreicht hat und sich durchs Terminal windet, bekommt sie einen Namen: Las Vegas McCarren. Gut, dann stellen wir uns da jetze auch an und warten auf unseren Sicherheitscheck und es zieht sich. Naja irgendwann sind wir auch in der Aluröhre - mit einer 767-300 ein recht kleiner Flieger für einen Überseeflug. Wir heben dann auch pünktlich ab. Zu den fast 12 Stunden im Flieger muss ich nicht viel schreiben - einige Glückliche pennen sofort, andere gehen "spazieren", machen ein pläuschchen aber eigentlich sind es nur 12 Stunden warten, die man irgendwie rumkriegen muss. Die Zeit vergeht aber ganz gut und wir setzen nach einer spektakulären Linkskurve, die unser Pilot ruhig mal hätte ankündigen können - ich bin echt keine Memme im Flieger aber da hab ich kurz gedacht: "Alter, was macht der denn da vorne", pünktlich in Las Vegas auf. Jetzt nur noch schnell die Einreiseformalitäten, Auto abholen und fertsch. Als wir die Emigration erreichen durchfährt mich ein kleiner Schock, da warten ca. 600 Leute auf die Einreise. Ne Zickzackschlange wie bei ner Achterbahn im Freizeitpark aber es nützt ja nix - warten, lange warten. Nach 1 1/2 Stunden werden unsere Fingerabdrücke genommen ein Foto gemacht, bissl Smaltalk mit dem Beamten von der Emigration und wir sind drin. Unsere Koffer drehen ja schon seit 90 Minuten ihre Runden auf dem Gepäckband, sind also schnell gefunden. Doch dann heißt es wieder warten - Zollkontrolle - geht aber gefühlt recht fix. Kurz die "Tante" am Schalter angelächelt und wir sind endgültig eingereist. Jetzt geht's mit dem Bus zum Mietwagencenter. Das liegt in Vegas etwas außerhalb - also 10 Minuten Busfahrt. Der Alamo-Schalter ist schnell gefunden, viel los ist da auch nicht und nach 3 Minuten steh ich vor Daron. Netter Kerl, versucht mir keine Versicherung aufzuquatschen aber er fragt mich nach einem Upgrade auf ein Premium Sportscar. Ich frage nach dem Preis und was er denn genau mit Premium Sportscar meine. Und er zeigt mit seinem Kuli doch tatsächlich auf meinen amerikanische Traum - ein Chevy Camaro Cabrio. Da muss ich nicht lange überlegen - jaaaa man - haben will! Daron meint er müsse erst schauen, ob eins da ist und flitzt weg. 5 Minuten später ist er wieder da aber es gibt keinen Camaro mehr, Mist - naja was solls, ein normales Cabrio tuts auch - bissl was unterschreiben und ab geht's aufs Parkdeck. Das ist wie leergefegt. Ein Angestellter von Alamo kümmert sich aber wieselflink um die wartenden Mieter. Nach und nach bekommt jeder sein Auto. Die werden direkt aus der Aufbereitung gebracht - nur unser Cabrio taucht nicht auf. Mittlerweile ist auch ein Pärchen da, die auch was oben ohne wollen. Der Junge von Alamo bittet nochmal nachdrücklich per Funk um zwei Cabrios. Dann kommt da ein roter Camaro  angerollt und ich denk so: "Toll, wieso ist für die Beiden ein Camaro da?" Doch ich hab den Gedanken noch nicht zu Ende gedacht, da ruft uns der Alamomann zu: "Hier das ist euer Auto!" Waaaas?! Okay das nenn ich mal Upgrade - und mit ohne Geld. Also Koffer rein und ab zum Hotel. Im ARIA dann noch ein wenig beim CheckInn warten und wir sind auf unserem Zimmer - groß, sehr geräumig, chick. Nach einer kurzen Erfrischung ziehen wir nochmal los Getränke kaufen und unseren ersten Burger bei "Carls's Jr." verspeisen - läägga. Dann fallen wir aber auch ins Bettchen. Achso, ich schulde euch ja noch eine Erklärung für den Namen eines nordamerikanischen Landes. Es muß ein Bayer gewesen sein, als er dieses große Land mit den wenigen Menschen bereist hat und sagte: "Da is ja Ka-Na-Da!" ... Gut'n Naaaacht!

03.09.2014

...die zweitbeste Partylocation nach'm Goldstrand!
Moin's! Was für eine Nacht - 2:30 Uhr Ortszeit waren wir munter. Sch.... was soll das denn bitte? Schlafen soll man ja nicht erzwingen - also bissl lesen und ich schreib eben meine erste Tagebuchgeschichte. Das hilft auch, nach getaner Arbeit pennen wir wieder ein. Gegen neun beschließen wir dann aber doch aufzustehen. Ratzfatz stecken wir in unserer "Ausgehuniform" und es kann losgehen. Ich brauch kein Frühstück - bin da gut trainiert - aber Axel brauch seinen Kaffee. Also zuerst einen Abstecher zu Starbucks, ist bei uns 2x im Hotel, liegt quasi auf'm Weg. Die Idee hatten andere auch, es ist recht voll. Während sich mein Bruder der Wartegemeinschaft anschließt, geh ich mal die Pools checken - macht alles 'n guten Eindruck - sauber und ohne viele Leute. Wieder zurück beim amerikanischen Kaffeedealer gibt's dann auch für mich ein warmes Gebäckteilchen. Nach der kurzen Stärkung geht's ins Outlet. Meine Chucks sind einfach am Ende - brauche Neue. Naja das kennt sicher jeder - bei den Chucks bleibt es nicht. Nach der Einkauferei bei 40grad sind wir reif für "die zweitbeste Location  nach''m Goldstrand" (hat Axel heut mal so in die Runde geworfen) - Hotelpool ist angesagt. Wir finden auch gleich zwei Liegen mit Schirm, das Wasser ist eine sehr willkommende Abkühlung. Ich finds nur befremdlich das man sein Essen und Trinken mit in den Pool nehmen darf - andere Länder andere Sitten. Ein Bier verkneifen wir uns - um die 20$ plus Tax und Tipp ist einfach nicht gerechtfertigt. Nach 90 Minuten hab ich genug und will aufs Zimmer - Axel begleitet mich - Siesta bis Sonnenuntergang dann wollen wir nochmal los auf'n Strip - bissl Springbrunnen gugg'n und was man halt so macht in Vegas. Gegen 22hundert sind wir wieder mit leeren "Akkus" im ARIA Ressort. Viel wird heut nicht mehr - meine Reisebegleitung is schon im Sandmännchenland und ich schreib - trotz immer wieder zufallenden Augen schnell noch Tagebuch. Fertsch! Nacht!
04.09.2014

Angeln mit der bloßen Hand und der beste Burger ever

Heut geht's mal raus in die Natur - also zum Lake Mead - der, wenn man so will, die Lebensversicherung für Las Vegas ist. Hier kommt Wasser und Strom für die immernoch veschwenderische Metropole in der Wüste her. Also sitzen wir gegen neun Uhr im Camaro und Steuern den Chevy auf der 95 Richtung Hendersen und Bolder City. Letztere ist übrigens eine so typische amerikanische Kleinstadt - ein Filmset würde das nicht besser hinbekommen - Diner, US-Flaggen in den Vorgärten und alles so so sauber - schön! Hier sollte man unbedingt vom Highway runterfahren und den Abstecher durch den Ort machen. Den See lassen wir aber erstmal links liegen und fahren die wenigen Meilen weiter zum Hoover Damm. Amerikatypisch ist das Parkhaus direkt an der Staumauer, viel laufen muss man hier nie. Auto also abgestellt und die wenigen Meter bis zu Staumauer gelaufen. Der Blick hinab an der Mauer ist schon beeindruckend, tolle Hochbaukunst. Es ist wie jeden Tag brütend heiß. An einem Abstecher in den örtlichen "Kiosk" kommen wir nicht vorbei. Kühle Getränke sind jetzt einfach ein Muss. Nach der Erfrischung geht's zurück Richtung Lake Mead. Axel entdeckt einen Aussichtspunkt. Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf den See. Wir entdecken einen Hafen und beschließen einen Abstecher dorthin zu machen. Da der See wohl zu den Nationalparks gehört, ist Eintritt fällig - bezahlen wir aber gern. Parken kann man, wie sollte es auch anders sein, direkt am Ufer, ein Steg führt dann zu den Booten. Viel beeindruckender ist aber die Fauna des Sees. Riesige Karpfen sind schon so auf die Besucher geeicht, dass ein Fingeschnippen reicht und Karpfenmassen recken ihre Mäuler gen Himmel. Jetzt bräuchte man nur noch zugreifen und hätte sein Mittagessen - beeindruckend. Im Bootsschop kann man diverse Motorboote - vom Jetski bis zum großen Pontonboot - leihen. Ein kurzer Lehrvideo reicht und man wird Kapitän. Uns reicht ein Arizona Eistee und ein bissl chillen am Steg. Der Eistee ist irgendwann alle und wir brechen auf Richtung Vegas - wir wollen mal dem südlichen Outletstore einen Besuch abstatten. Axel meint hier solle NewBalance einen Store betreiben und er müsse da unbedingt rein. Wir schlendern durch das ganze Center aber nix mit NewBalance. Als wir den Parkplatz verlassen wollen entdeckt Axel dann doch noch Werbung des Sportartikelherstellers. Im Laden wird er dann auch fündig - Schuhe, klar! Wieder im Hotel brauchen wir eine kleine Pause, die Hitze macht einen schon fertig. Der Abend wartet mit einer kulinarischen Überraschung. Essen wollen wir heute bei Bobby's Burger Palace. Und was soll ich sagen, man serviert mir den besten Burger, den ich je in einer Restaurantkette bekommen hab - ein echte Geheimtipp! Satt drehen wir noch eine kleine Runde über den Strip. Wir stoppen bei einem Dealer, der Lastminute Ticket für diverse Shows anbietet. Wir entschließen uns recht kurzfristig für die Blue Man Group im MonteCarlo und erstehen 2 Tix für die morgige 7Uhr Show. 58$ pro Ticket ist auch voll okay. Mit der Vorfreude auf eine Las Vegas Show krabbeln wir ins Bett - erledigt! Nacht!
05.09.2014
Notruf: 911 und warum wir jetzt einen schwarzen Mustang fahren
8:30Uhr, ja heut sitzen wir wieder recht zeitig im Camaro - der Tag is ja auch keine Woche und der frühe Vogel... Wir schwimmen gemütlich im morgendlichen Verkehr auf der Interstate mit als plötzlich was durch die Luft auf uns zu fliegt und krachend in unseren Chevy einschlägt. Schockiert schauen wir uns an - Sch.... was war das denn jetzt. Keine Ahnung ob ich auf einer Interstate anhalten darf fahre ich die nächste Ausfahrt raus und halte auf dem Parkplatz eines Einkaufscenters. Als ich aussteige und vors Auto gehe kann ich nicht glauben was ich da sehe. Eine massive ca. 70cm lange Chromleiste eines LKW steckt in unserer Stoßstange, der Nebelscheinwerfer ist weg und der Lack fehlt genau da wo das Teil eingeschlagen ist. Wie ein Schwert aus einem erlegtem Drachen ziehe ich den verchromten Stahl aus unserem Camaro. Und jetzt? Was nun? Sch...! Polizei anrufen, was soll's. Bei 'nem Mietwagen geh ich lieber auf Nummer sicher. Also auf dem Handy die 911 gewählt - bin sofort verbunden. Ich schildere kurz meine Situation und bin von mir selbst Überrascht wie gut ich mit dem Telefonat klarkomme. Ich werde weiter verbunden - nochmal meine Geschichte, diesmal mit genauer Ortsangabe, was für ein Auto es ist und Rückrufnummer. Man schickt mir jemanden vorbei. Okay, also warten - hoffentlich nicht so lange. Nach 20 Minuten biegt ein Geländewagen der Highway Patrol auf den Parkplatz und steuert auf uns zu. Ein Officer steigt aus und kümmert sich um uns - nochmal erzähl ich meine Geschichte. Jetzt bekomm ich ein Formular - Personalien, Unfallhergang nochmal schriftlich. Officer Freeman macht in der Zwischenzeit Fotos. Ich geb den Bogen zurück. Nach einer ganzen Weile bekommen wir dann einen Collision Report und unsere Pässe und meine Führerschein zurück. Das wars, wir dürfen weiter. Wir beschließen umgehend zur Mietwagenfirma zu fahren, um den Schaden dort zu melden. Ein Agent von Alamo schickt uns zur Mietwagen-Rückgabe. Ich erkläre ihm nochmal, das ich einen Unfall hatte und diesen eigentlich nur melden wolle. Ich solle trotzdem zur Rückgabe fahren, dort würde man mir helfen. Okay also "RentalCarReturn". Dort erkläre ich nochmal mein Anliegen - ein Angestellter kommt, schaut kurz um den Camaro, gibt mir einen Ausdruck mit dem ich zum Kundenservice solle. Dort tauscht man mir den Wagen. Axel läd in der Zwischenzeit Wasser und Cola aus dem Chevy, der auch als Getränkelager fungierte. Umgehend kommt jemand und will Getränke bei uns kaufen - witzig. Im Kundenservice kopiert man kurz den Unfallreport der Polizei und schickt mich zur Mietwagen Abholung. Dort sagt mir eine nette Dame das ich mir aus der linken Reihe ein Cabrio aussuchen soll. So einfach? Okay! Zwei Minuten später sitzen wir in einem schwarzen Mustang und verlassen das MietwagenCenter - jetze erstmal was essen, es ist mittlerweile fast Mittag. Also auf zum In&Out hinterm NewYork NewYork. Wir finden zwar noch locker einen Parkplatz aber im Restaurant stehen ca. 30 Leute an - nee das geht jetzt überhaupt nicht. Letztendlich sitzen wir 10 Minuten später wieder bei McDonalds - was soll's. Frisch gestärkt fahren wir zum MonteCarlo Hotel - wir müssen ja noch unsere Tickets für die BlueManGroup abholen. Das Theater ist schnell gefunden, ganz in der Nähe ist auch der Ticketcounter. Wir tauschen unseren Gutschein von "Tix4Today" gegen zwei Originaltickets und fertig. Für heut Abend ist alles geritzt! Mit dem Auto geht's nun weiter zum neuen Headquater von Shelby America. Die frühere Produktion in der Nähe des LasVegasSpeedway kannten wir ja schon, nun interessiert mich auch die neue Location. Und wir kommen gerade richtig, in 15 Minuten startet eine Tour durch die heiligen Hallen. Die meisten Autos kennt man ja aber 2, 3 neue Sachen entdeckt man immer - z.B. den Shelby Focus ST. Nun heist es aber über den Strip zurück zum Hotel - Siesta! Im Hotel ist mittlerweile die Hölle los, die Amis reisen zum "Wochenendbesäufnis" an. Axel besorgt noch zwei Läckereien von Starbucks und ich kann ein wenig Tagebuch schreiben. Kurz vor 18Uhr brechen wir dann auf zum Hotel MonteCarlo - ist nicht weit - nur 20Minuten zu Fuß. Pünktlich zum Preopening sind wir da - nach ein wenig Trommelei geht's rein ins Theater. Alles in allem eine schöne Show der Blue Man Group - kann man sich mal geben. Bevor wir wieder ins ARIA zurücklaufen, gibt's noch einen kurzen Stop im Foodcourt des MonteCarlo, in der Apotheke - ja klingt komisch, is aber so - holen wir noch was zu trinken. Auf dem Zimmer klingt dann dieser außergewöhnliche Tag langsam aus. Gut's Nächtle!
06.09.2014
morgens Fußball - mittags Seifenoper - abends Football
Draußen ist es noch dunkel aber Axel schleicht schon durchs Zimmer. Auf meine Frage was denn sei meint er: Na der HFC spielt doch gegen Rostock und schon sind wir in Vegas per Livestream auf dem iPad dabei. Kein schönes Spiel aber der HFC gewinnt durch ein klasse Freistoßtor mit 1:0 und nur das zählt. Jetzt ist's 6:45 Uhr zum Aufstehen viel zu zeitig also wird einfach weitergepennt. Weit nach neune rappeln wir uns dann langsam auf und machen uns auf zum Frühstück. Frisch gestärkt geht's dann los in den Tag. Zuerst steht ein Abstecher zur Post auf dem Programm. Wir brauchen Briefmarken - denn es gibt noch einige, die sich über eine "altmodische" Postkarte freuen. In der Post dauert's dann ein wenig aber letztendlich landen die Karten frankiert im Kasten. Nun geht's weiter in nördlicher Richtung raus aus Vegas. Halt Stop! Eine Apotheke, brauche Pflaster, hab ne Blase am Fuß - unangenehm. Ein Audiokabel wird auch gleich noch gekauft - Bluetooth oder USB Schnittstelle hat unser Ford Mustang nicht. Da muß die Musik vom iPhone noch oldschool zum Radio transportiert werden. Morgen ist Reisetag da brauchen wir Musik im Auto! Okay jetzt weiter. Nach einer ganzen Weile erreichen wir unser Ziel - den LasVegas Motorspeedway. Wir fahren gleich ins Infeeld und Parken. Hier ist einiges los: Bei DreamRacing kann man mit diversen Supersportwagen einige Runden drehen - ab 219$ kann man ans Steuer. In der NASCAR Boxengasse hat das Team Richard Petty Racing seine Zelte aufgeschlagen. Bei den Jungs kann man sich als Beifahrer im NASCAR durchs Oval chauffieren lassen. Wer sich traut und den Einstiegsprozess in ein NASCAR gebacken bekommt - hier muss man geschmeidig wie eine Natter durchs Fenster hinters Lenkrad krabbeln - kann selbst einige Runden durchs Oval ballern. Bestimmt geil aber ich würde schon am Fenster scheitern. Egal zugucken fetzt auch. Nach einer ganzen Weile machen wir uns wieder zurück nach Vegas - die FashionShow - eine Einkaufmeile direkt am Strip steht noch auf dem Programm. Wir schlendern so durch guggen hier und schauen da - bissl bummeln halt. An der Showbühne wartet man geduldig auf die Stars der Seifenoper "Days of our Lifes", die zu einer Autogrammstunde kommen. Als dann einige Junge Menschen auftauchen, rastet man gediegen aus - okay das müssen sie also sein, die NBC-Stars. Wir geben uns das Spektakel noch ein wenig hauen dann aber auch ab. Siesta auf'm Hotelzimmer.  Als es anfängt zu dämmern starten wir zu unserer täglichen Runde übern Strip. Gefuttert wird wieder bei Bobby's Burger Palace - unglaublich lägga. Heute sind die Straßen besonders voll. Man merkt das viele übers Wochenende hier sind und sich volllaufen lassen. Ich mach noch einige Fotos vom Strip. Irgendwann sind wir dann wieder im Hotel und lassen den Abend mit Football auf FOX Sports ausklingen - da schließt sich der Kreis. Guten Nacht!
07.09.2014
Interstate 15 South und die "schönste Stadt Americas"
Heute ist Reisetag. Also sind wir schon ab kurz nach Sieben am rumwuseln und unsere Klamotten einpacken. Kurz nach Achte wird ausgecheckt - ich bekomme die erste Hotelservicepauschale gutgeschrieben also 28$ gespart, auch gut. Kurze Zeit später ist der schwarze Mustang gesattelt und wir fahren zu einem wichtigen Fototermin - das Foto vorm Las Vegas Zeichen ist ein Must Have! Selbst kurz nach Achte sind wir da nicht alleine. Einige Minuten gewartet und knips, knips sind die Bilder in diversen "Kästen" - man hat da ja heut einiges dabei - Smartphone, Kamera usw. Jetzt im "Rasthaus zum goldenen M" was gefrühstückt und dann geht's ab auf die Autobahn. Funktioniert bis San Diego, unserem heutigen Reiseziel, ohne Karte - einfach immer die Interstate 15 nach Süden - da kann man nix falsch machen. Die Interstate ist wirklich gerammelt voll aber es rollt. Muss mich erst wieder dran gewöhnen, dass hier auch rechts überholt werden darf - immer schön Schulterblick dann kann nix passieren. Kurz vor San Diego müssen wir unseren Hengst nochmal füttern und kurz nach halb Vier Nachmittags checken wir im Hotel ein. Besser gelaufen als ich gedacht hab. Das Comfort Inn im Gaslamp Quarter ist die einzige Unbekannte auf unserer Reise. Es gibt sehr sehr kontroverse Kritiken über das Hotel im Netz. Aber der erste Eindruck ist gut. Es ist sauber, das ist mir immer sehr wichtig. Die Zimmer sind winzig, das Bett recht klein aber es ist ja nur für zwei Nächte. Aber alles ist zu Fuß erreichbar. Diesen Vorteil nutzen wir gleich und machen uns auf den Weg zum Hafen. Ich muß und das mach ich hier sehr gerne, meine 2011er Meinung über San Diego abändern. Die Stadt ist der Hammer, tolle gepflegte Parkanlagen, ein sehr schickes Hafenviertel mit tollen Läden und Künstlern - die Zeit vergeht wie im Fluge. Irgendwann ist selbst Axel Platt, und das will was heißen, also machen wir uns wieder zurück zum Hotel - Siesta, bissl den morgigen Tag besprechen aber vor allem die heutige Abendlocation auskaspern. Letztendlich fällt unser Wahl auf den Sports Arena Blv. Hier ist ein Laden am anderen - hier finden wir bestimmt was. Trotz Navi erstma schön verfranzt - aahhh?! Spontan entscheiden wir uns für In-N-Out Burger - keine allzu lange Schlange und Tische sind auch noch genügend frei, was in dem Laden nicht die Regel ist. Der Burger war wieder lecker, klar! Ohne mich zu Verfahren schaff ich's zum Hotel zurück - nu gibt's noch ein wenig Baseball und ein schöner Tag klingt aus.
08.09.2014
Navy Seals und ein zaubernder Busfahrer
Laut Wetter-App soll's heut nicht so toll werden aber es ist schon beschlossene Sache: Der Mustang bleibt heute im Stall. Heute gibt's die volle Touri-Packung. Halb Neune starten wir mit einem Frühstück hier im Hotel und es ist gar nicht so schlecht. Bagels, Vollkorntoast, Muffins, Waffeln, Eier, Kaffee usw. - gibt eigentlich alles, klar keine Leberwurst oder schönen Käse - egal. Nur eins stört echt massiv - im Frühstücksraum hat es gefühlte -10 Grad - "die Spinnen doch hier!" Kurzerhand stellt Axel die Klimaanlage auf erträgliche 23 Grad. So jetzt kann man hier gemütlich speisen. Halb Zehne rum schlendern wir langsam Richtung Haltepunkt für die Stadtrundfahrt. Die machen die hier in San Diego mit altertümlichen Trolleybussen - für 38$ kann man die ganze Zeit mit den Dingern rumfahren und an den Haltepunkten aus- und einsteigen - besser geht's eigentlich nicht. Da wir aber hier in San Diego nicht jeden Stein kennen lernen müssen haben wir uns nur drei Hotspots rausgesucht. Zuerst soll's nach Coronado - eine Halbinsel vor San Diego gehen. Der Bus ist pünktlich aber schon voll - Montags 10:05Uhr - Respekt! Es gibt nur noch 4 Plätze aber sechs Wartende - wir lassen 4 Ladys den Vortritt. Der Fahrer meint: "Jungs in sieben Minuten kommt der nächste Bus!" - okay dann warten wir, kein Ding. Und tatsächlich kurze Zeit später sitzen wir im Trolley nach Coronado. Am Hotel del Coronado - kennt sicher der eine oder andere aus dem Film "Manche mögen's heiß" mit Marilyn Monroe (I Wanna Be Loved by You) - steigen wir aus und schlendern zum Strand. Wunderschön hier, wirklich. Direkt an der Strandpromenade kann man Villen mieten, alle mit eigenem Pool und Grillecke. In einer größeren Villa hat man es aber gestern ordentlich krachen lassen - die Veuve Clicquot Ponsardin - Flaschen stehen noch auf der Terasse. Und in diesem Augenblick kommt wieder so ein trockenes Ding von meinem Bruder: "Is'n bisschen wie in Kühlungsborn, gell!" Ich könnt mich da jedesmal wegschmeißen. Ein Stückchen weiter heiratet gerade ein Pärchen - ganz allein am Strand - wie romantisch. Stückchen weiter sind grade Navy Seals mit ihren Schlauchbooten gelandet. Jetzt müssen sie die Dinger schultern und im Laufschritt zurück zum Stützpunkt - durch den Sand - bei der Hitze - die armen Kerle. So jetzt hält's mich aber auch nicht mehr auf der Promenade - Schuhe aus und ab in die Brühe, wenigstens bis zu den Knien. Ist gar nicht so kalt wie ich gedacht hab. Aber wenn ich mich hier so umschaue ist keiner weiter als bis zum Bauch im Wasser - Haie? Keine Ahnung. Wir bleiben noch eine Weile, machen uns dann aber wieder los Richtung Trolleybusstation. Und hier erwischen wir jetzt einen ganz besonderen Busfahrer - ein wahres Multitalent. Während wir im Bus auf weitere Gäste warten, lässt er eine Glaskugel spielerisch über seine Hände und Arme rollen oder beeindruckt mit Kartentricks - nicht schlecht - so verdient man sich sein Trinkgeld. Und fahren hat er bestimmt bei einem NASCAR Team gelernt - der Junge ballert mit dem Holzbus über den Highway - Halleluja! Aber wir kommen gesund in OldTown San Diego an. Hier liegt die Wiege von Kalifornien - und man kann durch ein Museumsdorf bummeln. Im übrigen hat sich der Wetterbericht total geirrt - es ist mittlerweile brütend heiß - bestimmt über 40 Grad - an der Küste, unglaublich. Da macht das rumschlender irgendwie nicht so viel Spaß - wir suchen immer mal Schatten. Eine Runde durchs Dorf gedreht, in den einen oder anderen Laden geguggt, kommen wir wieder zur Bushaltstelle. Axel besorgt noch zwei Flaschen Wasser und wir steigen in den Bus. Patricia, unsere Busfahrerin, bringt uns nun in den Hafen. Wir wollen dem Flugzeugträger USS Midway noch einen Besuch abstatten. Das Schiff war bis 1991 im Einsatz und ist jetzt ein Museum, für 20$ pro Nase kann man an Bord. Wir schauen uns um - hier könnte man locker den ganzen Tag verbringen - meine Akkus sind aber alle - ich bin platt! Also gibt's ne Cola und wir machen uns auf den Weg zum Bus. Ist der letzte für heute aber wir erwischen den problemlos. Nach kurzer Fahrt sind wir zurück im Gaslamp Quarter - jetzt noch 10 Minuten zu Fuß und wir sind im Hotel, endlich - Siesta und eine kühlende Dusche! Herrlich! Gegen 19:30 Uhr brechen wir auf zum Abendessen - gleiche Location wie gestern - nur diesmal Panda Express. Wirklich lägga chinesisches Futter. Satt und zufrieden geht's zurück ins Hotel - noch'n bissl Sport im TV guggen, dann kommt recht flink der "Sandmann". Gute Nacht gewünscht. 
09.09.2014
Baden am Venice Beach und Rushhour in L.A.
Heute ist wieder ein Reisetag und übrigens Halbzeit unserer Reise - von San Diego geht es nach Los Angeles. Für amerikanische Verhältnisse ist das nur ein kleiner Hüpfer - bis Mittag sollten wir das geschafft haben. Kurz nach Achte sitzen wir beim Frühstück im Hotel - ist ganz schön was los um die Zeit. Jetzt noch auschecken, Koffer im Auto verstauen und kurz nach Neun sind wir on the road. Zuerst durch das Einbahnstraßengeflecht San Diegos bis zur Interstate, dann immer Richtung Norden - kein Ding geht ohne Navi. Später wollen wir dann auf dem Pacific Coast Hyw weiter bis L.A. - zumindest geistert dieser Plan in meinem Kopf rum. Also in San Clemente runter von der Interstate und ab auf den Highway 1 nach Norden. Bisher ein Kinderspiel. Aber irgendwann lande ich in einer Sackgasse, komisch. Ausschilderungen sind hier auch recht spärlich und mein Navi ist mir auch keine Hilfe. Wir probieren es also mit einer "altertümlichen" Karte und schaffens wieder auf den Hwy1. Aber Genuß ist irgendwie anders - Stop and Go und von der Küste sieht man auch nix. Also starten wir wieder das Navi und lassen uns auf dem schnellsten Weg nach Venice Beach bringen. Wir wollen uns hier mal in die pazifischen Fluten stürzen und die Sonne genießen. Gegen 12:30 Uhr sind wir dann auf dem Venice Blv und finden auch recht flink ein freies Parkhaus in Strandnähe. 10$ sind kein Schnäppchen aber für die Location doch angemessen. Also Badesachen geschnappt und nach nur 4 Minuten stehen wir am Beach. Wunderschön hier - Gelumpe abgestellt und ab in die Fluten - schön erfrischend. Die Wellen sind ca. einen Meter hoch - genial - auch die vielen Surfer haben ihren Spaß. Was mir sofort auffällt, dass LAPD fährt und fliegt hier auffällig viel Streife - vielleicht gut so. Nach dem Badespaß tanken wir noch ein wenig Sonne - machen uns dann auf zu einem kleinen Bummel über den Venice Beach. Die üblichen Geschäfte: T-Shirts, Sonnenbrillen, Essen, Trinken aber auch Gaukler, Künstler und der Eine oder Andere den man von diversen Youtube-Videos kennt. Ja klar und auch die unvermeidlichen Obdachlosen, die hier versuchen Dollars zu erschnorren - interessante Mischung. Wir schauen den Skatern noch ein wenig zu, dann wird es aber auch Zeit in unser Hotel in die Woodland Hills aufzubrechen. Es ist 15 Uhr, da werden wir nicht die Einzigen auf den Highways sein. Und so kommt es auch, wir geraten in die Rushhour - Stop-N-Go. Aber hey, wir sind ja zu zweit im Auto, können also die Spur für Fahrgemeinschaften nutzen. Ist eine coole Einrichtung: bei sieben Spuren je Richtung ist die ganz linke nur für Pkw's reserviert in denen mindestens zwei Leute sitzen. Und hier kommen wir gut voran! Gegen 16 Uhr sind wir im Hotel - das Comfort Inn in den Woodland Hills -'hier hab ich schon 2011 Station gemacht, also keine Überraschungen. Sauberes, großes Zimmer und für jeden ein eigenes Queensbett, und ein Hotelpool zum abkühlen, wunderbar! Wir richten uns ein und nach einer kleinen Erfrischung brechen wir zu einer Runde durch Los Angeles auf, klar, mit dem Auto. Bei In-N-Out Burger wollten wir eigentlich was essen aber hier ist wieder der Teufel los - nix zu machen also weiter zu McDonald's. Davon gibt's genug und man erlebt keine Überraschungen, was ja nicht das schlechteste ist. Nach 25 Minuten sind wir satt und auf dem Weg nach Beverly Hills. Wir machen noch einen Schlenker über den Rodeo Drive und über den Sunset Blv geht's zum Hollywood Blv. Hier bekommt Axel auch sein Hollywood Zeichen zu sehen. Entlang dem Walk of Fame geht's zurück nach Beverly Hills und durch die Berge wieder zum Hotel. Natürlich nicht ohne den nun fast schon zur Tradition gewordenen Halt bei "7-eleven". Is sowas wie'n Späti, meist in Ecken, wo man lieber nicht aus'm Auto aussteigen sollte aber das passt schon. Also bissl Süßes geschoppt und nach Hause. Noch was naschen und Fernseh guggen, dann kommt das "Sandmännchen". Ich schreib noch mein "Tagebuch"...Feierabend und gut's Nächtle!
10.09.2014
erst auf dem Walk of Fame dann liegt uns L.A. zu Füßen
Es ist 7:30 Uhr und wir sitzen schon beim Frühstück. Ja denn der frühe Wurm usw. Nein im Ernst - wir wollen heute einige Hotspots in L.A. abklappern und zwar auf eigene Faust. Dabei ist es ganz wichtig genug Fahrzeit einzuplanen - nicht nur weil die Stadt sehr groß ist, nein weil man meist nur im Stop&Go voran kommt. Kurz nach Achte sitzen wir im Auto, selbiges schleicht über den Highway - sieben Spuren und alle voll. Aber das wussten wir ja. Unser erster Stop soll auf dem Mullholland Drive sein. Hier ist man den wohl berühmtesten Buchstaben am nächsten und kann lt. Internet gut fotografieren. Wir fahren also durch die Hügel Hollywoods bis sich der Blick plötzlich öffnet und da steht es: HOLLYWOOD. Natürlich sind wir nicht allein aber Platz ist genug, jeder kommt zu seinem Foto. Auch wir haben nach kurzer Zeit alles im Kasten, krabbeln wieder ins Auto und versuchen noch weiter den Hügel rauf zu kommen. Doch plötzlich ist die Straße gesperrt - hier geht's einfach nicht weiter. Irgendwie ist das aber auch zu verstehen: da hast du für viele Dollar eine tolle Wohnlage erstanden und täglich wälzt sich dann eine Tourikarawane an deinem Haus vorbei - blöd, klar! Wir drehen also den Wagen rollen die Hügel runter zum Hollywood Blv. Wir wollen auf den Walk of Fame, da wo die berühmten Sterne sind und der Oscar verliehen wird. Parken ist entgegen meiner Vermutung kein Problem - in fast jeder Seitenstraße kann man für'n 10er sein Auto abstellen - auch wir tun das. Gemütlich schlendern wir dann über diesen berühmten Fußweg und schauen nach dem einen oder anderen Stern. Hier ist auch so früh schon ganz schön was los - von der Demo bis zu einer Live TV-Schalte wird uns alles geboten - na klar auch die obligatorischen Souvenir-Läden dürfen nicht fehlen. Langsam bummeln wir wieder zum Parkplatz zurück. Jetzt wollen wir zum Griffith-Observatorium. Von dort soll man einen schönen Blick auf ganz L.A. haben. Wow und was für eine Aussicht - auf die Hügel, L.A. und auch auf die berühmten Buchstaben. Wir drehen eine kleine Runde über das Gelände und machen einige Fotos. Dann geht's weiter zu den La Brea Tar Pits im La Brea Park. In bzw. unter Los Angeles gibt es natürliche Teervorkommen, die hier an verschiedenen Stellen zu Tage treten. Es gibt verschieden große Becken in denen vor vielen vielen tausenden Jahren auch Tieren verendet sind. Archäologen sind heute damit beschäftigt die Knochen von der stinkenden Teerpampe zu befreien. Das kann man sich genauer in einem Museum anschauen aber das sparen wir uns. Denn weiter geht es zu einem Museum - dem Petersen Automuseum - ist gleich um die Ecke. Hier gibt es immer schicke Wagen zu bewundern. Da Herr Petersen ein fleißiger Sammler war, hat man so viele Autos, dass man die Ausstellung immer mal wieder verändert. Ein Besuch lohnt immer! Mittlerweile haben wir Hunger und wir wollen In-N-Out nochmal,eine Chance geben. Das nächste Restaurant ist dank TomTom schnell gefunden. Und wie sollte es anders sein - hier herrscht wieder Ausnahmezustand. Im Laden ist es gerammelt voll und die DriveIn-Schlange windet sich über den Parkplatz und die benachbarte Straße entlang - nee beim besten Willen, das geht nicht. Wir machen uns auf den Heimweg und schauen auf der Fahrt nach einem Happen zu essen. Plötzlich ruft Axel: "Da war'n In-N-Out!" Okay, kurze Blockumfahrung und wir stehen auf dem Parkplatz. Der DriveIn ist so voll, dass ein Angestellter mit 'nem iPad auf der Straße steht und die Bestellungen annimmt. Wahnsinn! Das Restaurant selbst ist erstaunlich leer. Also rein, bestellt und futtern - lecker! Jetze geht's aber ab ins Hotel - Siesta am Pool ist angesagt und eine Abkühlung brauchen wir beide. Nach 20 Minuten haben wir den Pool dann für uns ganz alleine - herrlich - so lässt's sich aushalten. Als es anfängt zu dämmern wird auf'm Zimmer noch ein bisschen relaxt. Gegen Achte geht's noch mal auf die 7-Eleven Runde, die wir heute um den Panda-Express erweitern. Gefuttert wird dann gemütlich zu Hause. Morgen wartet ein langer aber auch sehr schöner Reisetag auf uns. Es geht die legendäre Küstenstraße Highway1 rauf Richtung San Francisco - wird der Wahnsinn! Guten Nacht...
11.09.2014
erst lief uns Justin Bieber und dann auch noch die Zeit davon
Ein Deja-vu - es ist wieder kurz nach sieben und wir sitzen schon beim Frühstück. Aber heute haben wir mit fast 700km einen ordentlichen Brocken vor uns - ein Reisetag. Das Packen wird langsam Routine, auschecken geht ratzfatz und kurz nach Achte sitzen wir im Auto. Zum Abschied von L.A. wollen wir nochmal nach Malibu - für einen letzten Blick bevor es Richtung Silicon Valley geht. Es gibt da eine schöne Bergstraße von Woodland Hills direkt runter zum Meer. Doch nach knapp der Hälfte - Stau! Für eine Strecke, die man locker in 25 Minuten schafft, brauchen wir über eine Stunde - der Tag fängt ja gut an! Egal wir haben Urlaub und sowas kann die Stimmung doch nicht runterreißen. Kurz nach dem Malibu Inn finden wir einen Parkplatz - das ist keineswegs selbstverständlich - hier ist sonst alles, auch die zweite Reihe, von Surfen blockiert. Aber ein bissl Glück darf man ja mal haben. Wir überqueren den sechsspurigen Highway1 im straffen Laufschritt und sind dann an der Strandseite. Im Wasser ist schon ordentlich was los - Surfer warten auf "ihre" Wellen. Unser Ziel ist der Malibu Pier, eine Seebrücke mit Café und Shop. Von dort hat man einen schönen Blick auf die Vorderseiten der Strandhäuser - sonst bekommt man ja nur die Garagentore zu Gesicht. Hier am Straßenrand fällt mir nur nebenbei eine völlig verdunkelter schwarzer Cadillac Escalade auf, der dort mit Warnblinker parkt - ich schenke dem noch keine größere Bedeutung. Klar, irgendwie unbewusst hält man die Augen offen und denkt man sieht mal 'n A-Promi - wär ja hier nicht ungewöhnlich - aber egal... Auf dem Pier sind zwei/drei Angler und drei Männer in schwarz - einer von denen eher schmächtig, die beiden anderen ordentliche "Schränke" unterwegs. Ach guck ihre Fitness-Übungen machen die an der frischen Luft, denk ich so. Wir machen Fotos von Malibu, dem Strand, den Häusern, uns selbst. Axel verschwindet in den Shop, ich schlendere noch bis zum Ende der Seebrücke. Und da fallen mir wieder die beiden "Schränke" auf. Ich mustere sie jetzt genauer - die gleichen Schuhe, gleiche Hose, gleiches Shirt - komisch und wo ist der andere schlaksigere Typ und warum warten die beiden vorm Klo? Und plötzlich geht mir ein Licht auf - das ist Personenschutz oder wie man hier sagt: Bodygards! Und bevor ich das alles sortieren kann - den Escalade, die Bodygards und für wen die wohl arbeiten, also wer dieser andere Typ ist - geht die Klotüre auf, die drei schießen gemeinsam an mir vorbei ins Café. Das war doch - dieser hier dings - Justin Bieber! Aber hat der die Haare jetzt so nach oben und ist der tätowiert? Ich hab keine Ahnung - muss den heute Abend mal googeln. Mittlerweile sitzt im Außenbereich des Cafés ein Pärchen, die auch irgendwie celebretymäßig aussehen - ach egal. Wir schlendern zurück zum Auto - weiter nach Norden. In Pismo Beach wollen wir eigentlich an den Strand. Aber es ist total neblig und ungemütlich kühl. Wir fahren doch lieber weiter. Santa Barbara, Santa Marie - letztendlich landen wir in Morro Bay. Da Raststellen hier eine Seltenheit sind, steuern wir McDonalds an - die haben auch'n Klo und gegen unseren Hunger gibt's auch was. Als wir beim Essen mal auf die Uhr schauen sind wir schockiert. "Wie es ist schon 14Uhr? Über den Küstenhighway schaffen wir das nie pünktlich zu Marylin! Wir haben uns für 18Uhr angekündigt und sie wartet sicher mit dem essen! Mist! Jetzt frag ich mal TomTom um Rat - über die 101 würden wir es pünktlich nach Saratoga schaffen. Also muß die Küstenstraße ausfallen, leider. Wir tanken unseren Mustang nochmal und dann aber flinke Füße Richtung San José. Stau bleibt uns auf den gut 300km erspart und wir sind pünktlich kurz vor 18Uhr bei Marylin und Gerald in Saratoga. Großes Hallo und es gibt ja einiges zu erzählen und ein Dinner wartet auch auf uns. Nach dem Essen werden noch bissl Fotos geschaut und gequatscht. Gegen 21Uhr ziehen wir uns zurück. Axel pennt recht schnell aber er ist heut auch den größten Teil gefahren und ich schreib noch Tagebuch. Morgen wartet die große Stadt und ein Familiendinner. Ich freu mich! Guten Nacht... 
12.09.2014
erst die große Stadt, dann lecker BBQ
8:20 Uhr wir sitzen mit Marylin und Gerald beim Frühstück - Kaffee, Eier, Schinken und Obst - das reicht für einen ordentlichen Einstieg in den Tag. Gegen Neune machen wir uns los und heute wird auch eine Jacke eingepackt. In San Francisco weht eigentlich immer ein recht kühler Wind. Da wird's kurzärmlich schnell frisch und ungemütlich. Auch das Dach bleibt auf dem Mustang. Es sind gute 40 Meilen also eine knappe Stunde - wenn man gut durchkommt. Eigentlich wollten wir mit der Fähre nach Sausolito eine niedliche Stadt in der Bucht von San Francisco. Doch während der Fahrt disponieren wir um - wir machen doch das Touriprogramm - und wollen am Pier39 starten. Ein Parkhaus ist schnell gefunden - wir nehmen das gleiche wie ich vor drei Jahren und 18$ sind okay. Man kann in San Francisco auch mal schnell 60$ fürs Parken loswerden. Da werden die 18$ rasch zum Schnäppchen. Wir schlendern also Richtung Pier39 und kommen dabei zwangsläufig bei den Bootsrundfahrten vorbei. Recht spontan entscheiden wir uns für eine Bay-Rundfahrt - das Schiff geht in drei Minuten - klasse, als wenn man auf uns gewartet hätte. Also Tickets gekauft und rauf auf den Kahn. Wir schippern durch die Bay, unter der Golden Gate durch, dann eine Runde um Alcatraz und wieder zurück zur Pier - eine Stunde, die wie im Fluge vergeht - schön wars! Jetzt entern wir die Pier39. Hier gibt es die üblichen Touriläden, Kneipen, Restarants, ein Aquarium, Karussell für die Kids und, ja sie sind wieder da, die Seelöwen. Hier geht schnell eine Stunde ins Land. Uns treibt es dann weiter über die Fisherman's Wharf zur Cable Car-Station. Hier erstehen wir zwei Rundfahrttickets - das heißt heut wird nicht wie üblich eine Strecke gelaufen - sondern alles mit der Cable Car gefahren. Zum Laufen ist die Zeit einfach zu knapp. Wenn wir pünktlich zum Dinner in Saratoga sein wollen, müssen wir hier spätestens 16:30Uhr losmachen. Und wir müssen pünktlich sein, denn Marylin und Gerald haben ein großes Familiendinner geplant - es warten also mehr als 10 Leute nur auf uns. Erstmal genießen wir aber die Fahrt mit diesem einzigartigen und urigen Verkehrsmittel. Auf der Hinfahrt haben wir im Wagen gesessen, auf der Rückfahrt wollen wir draußen am Wagen stehend mitfahren. Das gibt es nur bei der Cable Car und man muss bei einem entgegenkommenden Wagen ganz schön aufpassen - macht aber einen riesen Spaß. Zurück an der Wisherman's Wharf gibt's einen kleinen Nachmittags-Snack. Mittlerweile ist es kurz nach 16Uhr, wir machen uns auf zum Auto. Wir liegen voll im Zeitplan, das glauben wir hier zumindest noch. Kurze Zeit später geht aber so gut wie nichts mehr - verdammt was ist denn nu?! Alle Autos aber auch sehr viele Fußgänger wollen in unsere Richtung, selbst die Tram ist voll. Jetzt fällt uns auf, dass viele der Leute Teamklamotten der Giants tragen. Die werden doch nicht heute eine Spiel haben - der AT&T Park, das Stadion der Giants, liegt genau auf unserer Route. Was erst so ein Gedanke ist, wird schnell Gewissheit - heute spielen die Giants gegen die Dodgers. Sch...! Gott sei dank, "denkt" das Navi mal mit und holt uns von der verstopften Straße runter und führt und am Stadion vorbei auf unsere Route Richtung San José. Wir sind leider schon 5 Minuten über die Zeit und es soll nicht besser werden. Auch der Highway 280 ist kurz vor unserem Zeil verstopft aber da nutzt auch kein fluchen. Viertel nach Sechse sind wir dann endlich "zu Hause". Wieder ein großes "Hallo" gibt auch 'ne Menge zu erzählen. Dann wird gemeinsam zu Abend gegessen - ein köstliches Dinner - da sagt nochmal einer die Ami's könnten nicht kochen. Kuh vom Grill haben die aber voll drauf - dazu Kartoffeln, Gemüse, Bohnen, Obst, Salate usw. - einfach herrlich. Und als Dessert Brownies mit Eis - passt! Nach dem Essen wird noch gequatscht: Musik, Autos, Reisen, Politik - gibt viel zu erzählen. Nach Zehnen verabschieden wir uns dann - die Kids müssen ins Bett - aber auch wir beide sind müde. Noch 'n bissel Mails checken und Tagebuch schreiben, dann ist aber auch Schluss - Nacht!
13.09.2014
HP, Google, Apple, 49ers, Tesla und n' bissl shoppen
Heute wollen wir es ein wenig ruhiger angehen lassen. Wir pennen bis halb Neune, dann gibt's ein ordentliches Frühstück. Wir checken unsere heutigen Hotspots aus, füttern das Navi mit den entsprechenden Adressen und dann kann's auch schon losgehen. Erster Stop ist quasi die Wiege des Silicon Valley, eine Hinterhofgarage in einer gediegenen Wohngegend in Palo Alto. Hier haben die späteren Gründer von HP das erste mal mit Röhren rumexperimentiert. Zu sehen gibt's da leider nicht mehr als besagte Garage und ein Wohnhaus. Selbiges ist noch bewohnt, also nix mit Museum, egal gesehen haben muss man es trotzdem. Weiter geht es nach Mountain View. Hier ist Google zu Hause. Leider kann man in der Nähe nicht mehr parken um den Campus etwa zu Fuß zu erkunden. Uns bleiben nur einige Runden bei Google Maps und YouTube, irgendwie ist hier Samstags auch nix los. Wir fahren weiter nach Los Altos, wieder zu einer Garage, diesmal im Crist Drive. Hier haben 1976 Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne die Apple Computer Company gegründet und auch den Apple 1 zusammengebaut. Wenn man die Adresse nicht kennt, würde man hier vorbei laufen - nichts erinnert an den genialen Jobs oder Apple - eigentlich schade. Wir machen ein Erinnerungsfoto und fahren weiter zur letzten Station auf unserer Computertour. Infinite Loop 1 - hier ist das Apple "Mothership". Wir wollen eigentlich in den Company Store, der einzige Laden auf der Welt, wo man Apple Merchandising erstehen kann. Doch wir haben im Leben nicht damit gerechnet das der Laden Samstags zu hat. Leider ist es aber so - schade, wirklich schade. Aber so bleibt auch noch was für die nächste Reise offen. Ein Foto muss aber sein! Jetzt wird's sportlich - wir machen uns auf nach Santa Clara. Hier steht das nagelneue Levi's Stadium, die Heimstätte der San Francisco 49ers. Da morgen das erste Heimspiel stattfindet, ist hier schon eine Menge los, überall wuseln Leute. Wir fahren auf den riesigen Parkplatz direkt an der Arena und Fragen einen Guide nach der Möglichkeit das Stadion zu besichtigen - der meint wir sollen uns am Gate A melden - also los! Am Gate angekommen erfahren wir, dass wir erst zur Stadionkasse und Tickets für eine StadiumTour kaufen müssen. Okay! 30$ wollen die pro Nase, ganz schön happig - ist halt der blanke Kommerz. Unsere Tour starten in 12 Minuten Punkt 13Uhr. Wir müssen durch eine Sicherheitsschleuse wie am Flughafen. Getränke, Messer oder Waffen - ja der Ami hat sowas durchaus dabei - geht bei der Tour nicht! Wir bekommen unter anderem verschiedene Business und Presse Bereiche zu sehen, eine wunderschöne Dachterasse, wo man als VIP ein Spiel verfolgen kann. Dann geht es runter in die Katakomben. Die Umkleiden der Mannschaften sind leider tabu - gerade 24 Stunden vor einem Spiel hat hier niemand was zu suchen, okay. Durch eine weitere Lounge betreten wir den Innenraum - Rasen antatschen oder gar betreten - man ahnt es - streng verboten! Trotzdem beeindruckend die Schüssel. Und wir haben sogar Glück, die Cheerleader der 49ers sind gerade am proben. Durch eine Gang geht es hinters Stadion. Hier ist unter anderem ein erstklassiges Steakhouse. Normalerweise würde es jetzt durchs Museum weiter in den Fanshop gehen. Aber das Museum wird für das Grand Opening heute Abend vorbereitet. Also endet unsere Tour irgendwie auf der Straße, muss man vorm allerersten Heimspiel wohl Verständnis haben. War trotzdem ein Erlebnis für uns. Wir lassen noch einige Dollars im 49ers-Shop und laufen zum Auto. Ach eins muss ich noch loswerden: die Ticketpreise für ein Football-Spiel beginnen bei 140$. Wahnsinn! Und das Ding ist ausverkauft. Weiter geht es nach San José in eine noble Shopping Mall. Hier ist ein Tesla Store. Ich will mir unbedingt so ein Model S mal aus der Nähe beguggen. Die Autos gehören hier zum Straßenbild wie bei uns ein großer Benz. Schon 'n tolles Ding - 400km rein elektrisch, es sieht toll aus und hat die Fahrleistungen eines 911er. Okay nix für meinen Geldbeutel aber höchst interessant. Bis zum Dinner haben wir noch ein bissl Zeit also geht es weiter in eine weitere Mall - die ist auch mehr für unseren Geldbeutel gemacht. Hier schlenkern wir noch ein wenig durch die Läden. 20 nach Fünf machen wir uns auf den Weg zu Marylin um Sechse sind wir zum Dinner verabredet. Und wenn wir eins gelernt haben, rechne immer mit einem Stau und plane mehr Fahrzeit ein. Wir sind also pünktlich! Es gibt ein tolles BBQ - Rippchen vom Grill, Salate, Kartoffelauflauf, lecker Bierchen und Eis zum Dessert. Wir sind sowas von satt, das war gutes Futter! Irgendwann ziehen wir uns zurück - Axel schaut noch'n bisschen Fußball aus der Heimat - ich schreib mein Tagebuch. Dann ist auch für uns dieser schöne Tag zu Ende. Nacht Leute...
14.09.2014
nach 849km und 8 Stunden back in Vegas
7Uhr30 ich werde durch den Wecker aus dem Schlaf gerissen. Axel ist schon wach. Heute gibt's schon um Achte Frühstück, denn eine Stunde später wollen wir aufbrechen. 849km müssen wir heut abspulen, einmal quer durch Kalifornien zurück nach Las Vegas. Marylin hat heute frische Pancakes gebacken, zusammen mit Ahornsirup und frischem Obst eine klasse Grundlage für unsere Fahrt ins Spielerparadies. Gegen Neun beladen wir unseren Mustang, verabschieden wir uns von unseren Gasteltern und machen uns on the Road. Naja viel spannendes passiert auf der Fahrt nicht. Es geht sehr sehr lange immer gerade aus und das mit maximal 70 Meilen pro Stunde. In Mojave wird der Wagen aufgetankt, auch wir gönnen uns eine Erfrischung - Gatorade und'n Snickers für jeden, dann geht's zurück auf die Piste. Wir kommen super durch - kein Stau - es rollt! Kurz nach 17Uhr rollen wir im The Orleans in Las Vegas ein. Dieses Hotel liegt nicht direkt am Strip, ist dadurch aber auch erheblich preiswerter. Nur mal ein Vergleich: hier im The Orleans zahlen wir für 2 Nächte in einem Deluxe Zimmer incl. Tax und Service 120$ - im ARIA würden zwei Nächte fast 600$ kosten - is schon 'n Unterschied. Vom The Orleans sind wir positiv überrascht. Das Einchecken geht fix, das Zimmer ist sauber und sehr geräumig, mit einer schönen Sitzecke und großem Bad. Klar ist dieses Haus mit dem ARIA nicht zu vergleichen. Das Orleans ist schon in die Jahre gekommen, verbreitet dadurch aber einen ganz besonderen Charme, der uns ganz gut gefällt. Wir machen uns kurz frisch und fahren zum "PANDA Express" was essen. Hier gibt es wirklich gutes chinesisches Essen - für unter 10$ ist man pappsatt. Wer schon eine Weile mitliest weiß ja was nun kommt - 7-Eleven. Bissl Süßkram muss einfach sein. Zurück im Hotel entschließen wir uns zu einer Runde durchs Haus. Im Bowlingcenter mit 70 Bahnen bleiben wir hängen - hier läuft das 49ers-Spiel und wir erleben nach einer 0-17 Führung für San Francisco eine bittere aber verdiente Niederlage. Wir ziehen weiter in den Kinobereich, hier kann man in 18 Sälen aktuelle Blockbuster anschauen. Gegenüber kann man diverse Automatenspiele zocken -  mehr was für die Kids aber das hält uns nicht ab. Für nur 4$ haben wir ordentlich Spaß und Räumen sogar noch einige Preise ab. Jetzt geht's auf Zimmer. Mit NASCAR und Dr.Pepper bzw. budLight lassen wir den Tag ausklingen. Nachti!
15.09.2014
Shopping, Auto guggen, relaxen
Heute haben wir mal alle Zeit der Welt - keine Programmpunkte die abgearbeitet werden müssen. So können wir mal auspennen, zumindest bis um halb Neun. Dann schmeißen wir uns in unsere Ausgehuniform. Wir wollen mal das Frühstücksbüffet hier im Hotel ausprobieren. Mit 'nem knappen 10er pro Nase ist man dabei. Also machen wir uns auf den Weg quer durchs Casino bis zum "French Market Buffet". Hier wird zuerst bezahlt, dann bringt man uns zum Tisch. Zu Essen gibt es eigentlich alles was man sich so vorstellen kann, teilweise bisschen französisch angehaucht aber alles lecker. Zu trinken bekommt man was man mag vom Servicepersonal und wenn man nicht aufpasst auch immer nachgeschenkt. Wir vermeiden es aber uns hier die Bäuche voll zu schlagen - bei mehr als 40grad ist das keine so gute Idee. Gestärkt für den Tag geht es dann weiter ins Outlet - der eine oder andere Dollar will noch ausgegeben werden und ein, zwei Konsumwünsche gibt es da ja auch noch. In Vegas ist es so früh am Tag schon wieder so heiß, dass das Dach am Mustang zu bleiben muss - die Klima läuft auf voller Pulle. Die Mall's sind hier gut klimatisiert - manchmal auch zu gut und es ist unangenehm kalt. Das wir noch nicht erkältet sind ist eigentlich ein Wunder. Wir bleiben eine ganze Zeit im Outlet und schauen hier und da. Auch einige Dollar wechseln ihre Besitzer. Dann fahren wir mal raus nach Handersen - wir wollen zu Towbin Dodge - bissl Autos guggen. Leider ist das kein Vergnügen da es a) draußen viel zu heiß ist um gemütlich Autos anschauen zu können und b) uns aller drei Minuten ein anderer Autoverkäufer am Arsch klebt. Preise stehen hier übrigens an keinem Auto dran. Ist wohl alles Verhandlungssache. Aber so'n Challenger würden wir schon gern einpacken. Auf Grund der Hitze brechen wir aber ab und machen uns zurück zum Hotel. Auf dem Weg noch einen kurzen Stop bei Las Vegas Harley Davidson. Wir schauen uns die neuen 2015er Modelle an. Dann ein kurzer Zwischenhalt bei 7-Eleven - der Elektrolythaushalt will ausgeglichen werden. Im Hotel erstmal eine kurze Pause, Einkäufe begutachten, chillen. Gegen 15Uhr entern wir dann den Poolbereich. Hier reißen wir das Durchschnittsalter ganz schön nach unten - sind wirklich viele Ältere hier im Hotel. Es ist nicht sehr voll, wir bekommen problemlos zwei Liegen im Halbschatten - dann ab ins Wasser - schöööön erfrischend. Noch'n kaltes Bierchen besorgt - so lässt es sich aushalten. Gegen 17Uhr nehmen wir ein Heißgetränk im Hotelkaffee. Da es hier auch schnelles Internet gibt, wollt ich meine Homepage mal aufpolieren. Aber weil die App eine Katastrophe ist oder ich zu blöde bin ist das gründlich in die Hose gegangen. Egal aber ärgerlich! Mittlerweile ist es 19 Uhr und wir brauchen was zu beißen. Wollen es am letzten Abend noch mal bei In-N-Out Burger probieren. Und siehe da, kein größeres Chaos. Wir können recht schnell bestellen, bekommen einen Sitzplatz - passt. Na und schmecken tut's eh, keine Frage. Auf dem Rückweg geht's nochmal ohne Dach über den Strip - muss sein! Ganz kurzfristig machen wir noch einen Abstecher ins Luxor - bissl guggen. Nicht nur von außen auch drinnen eine beeindruckender Bau. Wir schleichen hier noch ein wenig rum. Schauen uns noch in der Galerie von Peter Lik, einem Naturfotografen, einige wirklich beeindruckende Fotos an. Dann geht's zurück ins Hotel. Die übliche Abendbeschäftigung - Sport im TV schauen - Reisetagebuch schreiben - pennen. Guten Nacht euch da draußen... 
16./17.09.2014
nochmal Pool und dann 11 Stunden fliegen
Heute ist unser Rückreisetag. 16:30Uhr geht der Flieger ab Las Vegas nach Frankfurt. Wir haben also Zeit ohne Ende. Aus dem Hotel müssen wir spätestens Mittags auschecken also bleiben wir auch so lange da. Gegen Neune wird wieder im French Market Buffet gefrühstückt. Nur heute ist es ganz schön voll - wir müssen eine Weile warten bis wir zu unserm Tisch gebracht werden, lassen es uns aber trotzdem schmecken. Danach schmeißen wir und nochmal in die Bedeklamotte und lungern bis 11hundert35 im Poolbereich rum. Nochmal alles runterkühlen bevor es auf die Rückreise geht. Kurz vor Zwölf werden die Koffer vom Zimmer geholt und ausgecheckt. Jetze den Mustang, der uns ein treuer Begleiter war, beladen und ab Richtung Flughafen. Ja jetzt schon zum Flughafen, da wir nicht wissen wie lange die,Sicherheitskontrolle dauert - bei der Einreise hat's ja auch mächtig gehakt - dann lieber auf Nummer sicher. Auf dem Weg zum Airport wird der Mietwagen nochmal vollgetankt, diese Option hatte ich bei der Anmietung gewählt. Die Mietwagenrückgabe läuft easy, der Bus zum Flughafen wartet schon und 10 Minuten später stehen wir schon am Check In. Jetzt noch die Ausreise und Sicherheitskontrolle - dauert auch keine 5 Minuten, wow das hab ich z.B. in San Francisco schon anders erlebt. Alle Gerätschaften Können hier in Vegas in den Taschen bleiben - auch Uhren, Gürtel und Brillen bleiben am Mann - so geht das ratzfatz. Jetzt sind es knapp drei Stunden bis zum Abflug aber Dank verschiedener Shops und kostenlosem WiFi, vergeht die Zeit recht schnell. Irgendwann beginnt dann das Einsteigen. Wir haben übrigens im Flieger die letzte Reihe in der Mitte erwischt, was eigentlich ganz cool ist. Zum Klo sind's nur zwei Meter und wir haben schräg hinter uns Bordküche und Notausgang, was wiederum einen kleinen Platz generiert wo man mal stehen und rumhampeln kann. Der Flug ist immer das Schlimmste an so 'nem Urlaub - ich kann so gut wie nich Pennen und zappe mich durchs Bordunterhaltungsprogramm. Aber irgendwann sind die 10 1/2 Stunden auch rum und wir setzen in Frankfurt auf. Einreise ist unproblematisch, der Zoll will auch nix von uns wissen und schwups sind wir wieder in der Heimat. Wir nehmen die Bahn, die natürlich mit Verspätung in Wiesbaden ist, dann gönnen wir und für die letzten Kilometer ein Taxi und sind zu Hause bei Axel. Ach und wisst ihr was es zum Abendbrot gab? Ne schnöde Bockwurst, da hatten wir so Lust drauf. Zum Abend gibt's noch ein wenig Fußball wovon ich aber kaum was mitbekomme. Völlig gejetlagt fallen wir dann endlich in die Kojen. Schöne 15 Tage waren das! Nacht...
22.09.2014
auf ein Nachwort
Seit guten drei Tagen sind wir nun wieder in Deutschland. Der Jetlag weicht langsam aus dem Körper und die innere Uhr stellt sich nach und nach wieder auf die hiesige Zeit ein. Man lässt, mir geht es zumindest so, die Erlebnisse und Bilder der Reise nochmal vor dem inneren Auge ablaufen. Und da gibt es Eindrücke und Gedanken, die man nicht im Reisetagebuch findet. Vielleicht weil man sie verdrängen wollte, weil bestimmte Situationen einfach nicht zu einem schöne Urlaub passen. Aber mir schießen beistimmte Bilder und Gedanken immer wieder durch den Kopf. Ich muss diese Dinge einfach hier in einem Nachwort behandeln, weil sie letztendlich doch zu dieser Reise dazugehören:

Benzin, Autos, ÖPNV
Der Preis für einen Liter Benzin liegt, da wo wir unterwegs waren, bei umgerechnet 0,85 - 0,90 €. Das klingt für uns nach paradiesischen Zuständen. Allerdings gibt es dort kaum ein Auto was unter 10 Litern auf 100km verbraucht - großvolumige V8 Motoren mit mehr als 6 Litern Hubraum sind Normalität. Die USA ist ein Autoland - einen öffentlichen Personennahverkehr, wie bei uns, gibt es dort nicht. Weit mehr als 90% sitzen auf dem Weg zur Arbeit allein im Auto und stehen meist im Stau - aber eben auch weil sie garnicht anders können. Du bist auf das Auto angewiesen. Was da an Benzin verballert wird...

Wasser
Es ist uns ja schon vor sechs Jahren aufgefallen - Gras ist in Kalifornien nicht grün - es ist gelb. Von den Feuern hat sicher jeder schon mal gehört. Mir wurde erzählt, dass es seit drei Jahren nicht mehr so richtig geregnet hat. Rings um den Lake Tahoe, dort fanden immerhin in den 60ern die Olympischen Winterspiele statt, gab es diesen Winter erstmals keinen Schnee. Das hat nicht nur massive Auswirkungen auf die dortige Tourismusbranche, sondern auch auf den Wasserhaushalt. Kein Schnee, kein Schmelzwasser und im Lake Tahoe ist der Wasserstand beunruhigend niedrig. Selbiges ist mir auch wieder am Lake Mead und dem Hoverdamm aufgefallen. Schlimm! Kalifornien ist ein Farmland. Viele ehemalige Brachflächen sind kultiviert wurden und heute Ackerland oder Plantagen, noch! Fährt man durch diese Gegenden, sieht man immer wieder Schilder: "Kein Wasser = keine Jobs" oder "Kein Wasser = hohe Lebensmittelpreise". Auch die Verkehrsleitsysteme auf den Highways informieren nicht über Staus, sondern mahnen zum Wassersparen. Wasser bzw. kein Wasser ist ein echtes Problem und wird schlimmer werden, denk ich. Und ich schreibe hier über das führende Land im Weltkapitalismus, nicht über ein Land in Afrika.

verschwenderisches Las Vegas
Wer schon mal da war oder auf der Karte mal nachgeschaut hat, wird es wissen, Las Vegas liegt mitten im Nichts - ringsum ist nur Wüste. Die riesige Unterhaltungsmaschinerie verschlingt Unmengen an Ressourcen - Wasser, Strom usw. Immer neue Attraktionen, neue Hotels werden aus dem Boden gestampft. Klar, das alles fasziniert, ist wahnsinnig beeindruckend, auch für mich. Nur wo soll das noch hinführen? Was ist wenn das Wasser mal endgültig zur Neige geht? Können wir uns das in 50 Jahren als Geisterstadt anschauen?

Der Rand der Gesellschaft
Sie fallen einfach auf, mehr und mehr. Diejenigen, die bei all dieser Maßlosigkeit schon auf der Strecke geblieben sind, die nur noch das haben, was sie am Körper tragen. Sie warten an Ampelkreuzungen, vor Restaurants oder Shoppingmalls und fragen nach Wechselgeld. Und es sind in den meisten Fällen keine Einwanderer aus Südamerika oder der Dritten Welt, wie man vielleicht meinen mag. Es sind Amerikaner! Amerikaner die es nicht mehr schaffen auf den rasenden Zug des Turbokapitalismus aufzuspringen. Und man hat sie einfach vergessen - vergessen im eigenen Land.

Anstatt sich als Gutmenschen um die "Demokratisierung" der Welt "zu sorgen", kümmert euch lieber mal um euer eigenes Land - bevor es zu spät ist!

ein Fazit
Wer die Möglichkeit hat, muss die USA besuchen! Ein faszinierendes, riesiges, schönes Land. Mit offenherzigen, interessierten, freundlichen Menschen. Bereist dieses Land mit offenen Augen, seht auch die Dinge, die vielleicht nicht zu einem wundervollen Urlaub aber zu Amerika gehören. Sprecht mit den Amerikanern über "Gott und die Welt", hört zu aber erzählt ihnen auch, das manches anders gehen kann oder vielleicht muss. Zum Beispiel ist so eine Pflichtkrankenversicherung keineswegs Teufelszeug, sondern eine sinnvolle Sache und vielleicht der Weg Richtung Solidargemeinschaft. Ach und was noch wichtig bei so einer Reise ist: Ohne Kreditkarte (keine Prepaidkarte!) kommt ihr nicht weit. Wenn ihr einen Mietwagen habt, sucht euch Tankstellen wo ihr Bar zahlen (Cash) könnt - unsere Kreditkarten funktionieren an vielen Tankautomaten nicht. Und wenn man die Sprache spricht, macht's einfach mehr Spaß. Fliegt wenn es geht mit einem Direktflug, ist einfach streßfreier. Na und Trinkgeld geben gehört einfach dazu. Bleibt mir nur noch euch viel Spaß bei eurem Trip zu wünschen - wir freuen uns schon auf unser nächstes Mal...